Digitaler Gruppenfunk für Rettungshundestaffeln: Herausforderungen, Verstetigung und Ausblick 

Im ersten Teil dieser Reihe stand im Mittelpunkt, wie im Projekt DGDS ein digitaler Gruppenfunk auf Basis von 5G umgesetzt wurde und welche positiven Erfahrungen die beteiligten Rettungshundestaffeln gemacht haben. 

Dieser Beitrag beleuchtet nun die zentralen Herausforderungen während des Projekts und im Hinblick auf die Zukunft. 

Aufwändige Einrichtung und Administration 

Eine zunächst angedachte, dezentrale Administration durch die einzelnen Staffeln erwies sich aus Compliance-Gründen als nicht tragfähig. Stattdessen war eine zentrale Steuerung notwendig, um Vorgaben einzuhalten und den Überblick behalten zu können. Ferner zeigte sich im Projektverlauf, dass die Einrichtung der Endgeräte sehr aufwändig war: Jedes Smartphone wurde Gerät für Gerät per Hand konfiguriert. Ein zentrales Device-Management hätte hier Zeit gespart und Fehler reduziert. 

Die Administration des Funksystems erfolgte im Projekt überwiegend manuell – von der Bedarfsmeldung über die Konfiguration bis zur Rücknahme. Vorstellbar wäre sogar eine vollständige Automatisierung der Prozesskette, die unter anderem Vertrags-, SIM- und Compliance-Management umfasst. 

Der Wermutstropfen bei der Verstetigung 

Im Projekt kam die Agnet App von Airbus zum Einsatz, die eine hochwertige und leistungsfähige Lösung für den digitalen Gruppenfunk bereitstellte. Aus Kostengründen kann diese Lösung jedoch nicht weiter genutzt werden, sodass einzelne Staffeln voraussichtlich auf kostenfreie, meist außereuropäische Alternativen ausweichen müssen. 

Fazit und Ausblick 

Unabhängig davon, welche App die Hundestaffeln künftig einsetzen, ist eine digitale Lösung dem zuvor genutzten Analogfunk deutlich überlegen. Damit der volle Nutzen gehoben werden kann, ist es wichtig, dass die Staffeln nicht isoliert nebeneinander arbeiten, sondern sich stärker untereinander austauschen.

Idealerweise setzen alle Rettungshundestaffeln auf eine einheitliche technische Plattform und eine übergeordnete Organisation – nur so lässt sich ein möglichst gutes Gesamtergebnis für die Einsatzpraxis erzielen. 

Hinweis: Text und Bilder dieses Blogartikels wurden mit dem KI-gestützten Redaktions-Programm Neuroflash erstellt.

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